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Häcksler oder Schredder

GTM Professional erklärt den Unterschied

Die Begriffe „Holzhäcksler“ und „Holzschredder“ werden oft durcheinander verwendet, aber wussten Sie, dass es sich eigentlich um unterschiedliche Maschinen handelt? Die Funktion eines Häckslers und eines Schredders ist gleich: die Volumenreduzierung von Schnittgut. Im Inneren der Maschine gibt es jedoch einen wesentlichen Unterschied. Für das Zerkleinern von Ästen gibt es verschiedene Schneidmechanismen. Wir erklären Ihnen gerne, wie diese funktionieren und welche Vor- und Nachteile sie haben.

Verschiedene Zerkleinerungstechniken

Es gibt viele verschiedene Arten von Häckslern und Schreddern. Von riesigen Maschinen für die Forstwirtschaft, die dicke Baumstämme verschlingen, bis hin zu kleinen Gartenmaschinen für den Hausgebrauch. Die Maschinen lassen sich grob anhand ihrer Zerkleinerungstechnik in drei Kategorien einteilen: das Walzensystem, dan Rotorsystem und das Scheibensystem.

1. Das Walzensystem

Diese Häckseltechnik wird hauptsächlich bei großen Forstmaschinen eingesetzt. Das Walzensystem besteht aus zwei Rollen, die sich langsam in entgegengesetzte Richtungen drehen. An der Außenseite dieser Rollen befinden sich mehrere stumpfe Messer, die die Äste gewissermaßen zerdrücken oder zerhacken. Über eine horizontale Einzugswalze werden die Äste zum Walzensystem geführt. Dadurch ist die Einwurfhöhe niedrig, und die Rollen können leicht rückwärts gedreht werden, wenn ein Ast feststeckt. Aufgrund der zusätzlichen Einzugswalze ist diese Maschine jedoch nicht besonders kompakt.

Maschinen mit einem solchen Walzensystem werden offiziell als „Häcksler“ bezeichnet. Die Holzfasern der Äste werden meist längs zerkleinert. Das Material, das ein Schredder produziert, ist daher gröber und ungleichmäßiger als das Material eines Schredders.

2. Das Rotorsystem

Das Rotorsystem wird auch „Trommelsystem“ genannt. Diese Zerkleinerungstechnik besteht aus einem Metallrotor (Trommel), auf dem zwei Messer montiert sind, die sich mit hoher Geschwindigkeit an einem Gegenmesser vorbeidrehen. Durch die ziehende Wirkung und die Schwerkraft werden die Äste automatisch eingezogen. Daher ist keine separate Einzugswalze erforderlich, was das Rotorsystem einfach, leicht und kompakt macht. Wenn ein Ast feststeckt, muss die Maschine jedoch geöffnet werden, um ihn zu lösen.

Die Geometrie des gesamten Systems gewährleistet, dass die Holzfasern der Äste quer durchtrennt werden. Durch den speziellen Schliff der Klingen entsteht beim Schneiden nur geringer Widerstand, wodurch feine, gleichmäßige Holzspäne entstehen. Durch die Rotationskraft des Rotors werden die Schnitzel außerdem direkt nach außen geschleudert, ohne dass ein separates Auswurfsystem erforderlich ist.

Beim Rotorsystem werden die Äste also mit Messern geschnitten statt gehackt. Deshalb wird eine solche Maschine „Holzschredder“ genannt. Dennoch wird niemand überrascht sein, wenn man sie einfach Häcksler nennt, wir tun das schließlich auch!

3. Das Scheibensystem

Diese Schneidtechnik wird hauptsächlich bei Maschinen verwendet, die für frisch geschnittene Äste mit wenig Blattwerk geeignet sind. Das Scheibensystem besteht aus einer runden Scheibe, in der mehrere Messer montiert sind. Die Äste werden gegen die Scheibe gedrückt und abgeschnitten. Hinter der Scheibe befindet sich ein Belüftungssystem, das die Holzschnitzel weit nach außen bläst. Wenn viel nasses Material wie Blätter eingeführt wird, kann es sich ansammeln und zu Verstopfungen führen.

Das Scheibensystem ist preiswert und leicht. Wie beim Rotorsystem verschleißen die Messer mit der Zeit und müssen gelegentlich ersetzt werden. Beim Scheibensystem ist dies etwas einfacher als beim Rotorsystem. Allerdings ist der Verschleiß ungleichmäßiger, da die Bereiche der Messer näher an der Achse weniger häufig genutzt werden.

Das geschnittene Material besteht eigentlich eher aus Scheiben als aus Schnitzeln. Dennoch werden Maschinen mit diesem Scheibensystem ebenfalls als „Holzschredder“ bezeichnet.

Die Vor- und Nachteile im Überblick

Mit all diesen Informationen fassen wir die wichtigsten Vor- und Nachteile der verschiedenen Schneidmechanismen noch einmal zusammen:

1. Walzensystem2. Rotorsystem3. Schijfsysteem
+ Geeignet für grobe Arbeiten.
+ Niedrige Einwurfhöhe.
+ Festsitzende Äste lassen sich leicht zurückdrehen.
+ Kann auch weiches Material gut verarbeiten.

- Große und schwere Maschine: schwer zu bewegen und benötigt viel Platz.
- Grobe, ungleichmäßige Schnitzel, die langsam kompostieren.
+ Geeignet für professionelle und private Nutzung.
+ Kompakte Bauweise.
+ Einfaches System: kein separates Ein- oder Auswurfsystem erforderlich.
+ Kann auch weiches Material verarbeiten.
+ Schöne gleichmäßige Schnitzel, die schnell kompostieren.

- Maschine muss geöffnet werden, wenn ein Ast feststeckt.
- Messer müssen mit der Zeit ersetzt werden.
+ Geeignet für professionelle und private Nutzung.
+ Preiswert und leicht.
+ Scheibe leicht austauschbar.
 
- Separates Belüftungssystem erforderlich.
- Messer müssen wegen ungleichmäßigem Verschleiß ersetzt werden.
- Ungleichmäßige Schnitzel in Scheibenform.
- Weniger geeignet für weiches Material.

Schwerkraftbetriebene Schredder

Schwerkraftbetriebene Maschinen gibt es in vielen Formen und Größen. Für schwere oder leichte Arbeiten, mit verschiedenen Fahrgestellen und mit Benzinmotor oder Elektroantrieb.

Sie möchten einen Holzhäcksler kaufen, sind aber von der großen Auswahl überwältigt? Wir helfen Ihnen gerne, das richtige Modell zu finden. Besuchen Sie die Kategorie Häcksler und nutzen Sie die Informationssymbole in unseren Filtern.

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